Mit zwei intensiven Wettkämpfen ist die WKG KTV Oberschwaben I in die Saison 2026 gestartet und zeigte dabei früh, dass sie auch in diesem Jahr zu den konkurrenzfähigen Teams der Liga zählt. Ein überzeugender Auswärtssieg beim TSV Dunningen und ein dramatisch knapp verlorenes Duell zuhause gegen die WKG Villingendorf‑Rottweil prägten den Auftakt.
Zum ersten Wettkampf ging es nach Dunningen, wo die KTV I von Beginn an konzentriert auftrat. Bereits an Boden und Pferd konnten wichtige Punkte gesammelt werden, ehe vor allem am Barren der Vorsprung weiter ausgebaut wurde. Maximo Jorell Munoz Ramirez überzeugte mit konstant starken Übungen an allen sechs Geräten und führte das Team gemeinsam mit Hannes Waibel, Philipp Obermayr, Silas Braunger, Ivan Sommer und David Mertsch zum verdienten 282,10 zu 257,70‑Erfolg. Die geschlossene Mannschaftsleistung war dabei der Schlüssel zum gelungenen Saisonstart.
Vor dem zweiten Wettkampf gegen die WKG Villingendorf‑Rottweil I musste die KTV I jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Sechskämpfer Munoz Ramirez verletzte sich am Fuß und konnte nur noch am Pauschenpferd eingesetzt werden. Zudem fiel Moritz Beck verletzungsbedingt komplett aus, während David Mertsch ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stand. Umso wichtiger war der Zusammenhalt im Team: Zwei altbekannte Turner der KTV sprangen kurzfristig ein und unterstützten die Mannschaft, um den Wettkampf in voller Besetzung bestreiten zu können.
Trotz der schwierigen Ausgangslage entwickelte sich ein hochspannender Wettkampf auf Augenhöhe. Die WKG hielt an allen Geräten stark dagegen und kämpfte bis zum letzten Durchgang um jeden Zehntelpunkt. Am Ende fehlten lediglich 0,40 Punkte, das Ergebnis lautete 271,45 zu 271,85. Besonders Ivan Sommer übernahm Verantwortung und Versuchte mit seinem ersten 6-Kampf nach seiner Verletzung alles für die Mannschaft zu geben und krönte sich mit 78,60 Punkten zum besten Sechskämpfer des Wettkampfs.
Mit einem Sieg und einer denkbar knappen Niederlage fällt das Fazit zum Saisonstart positiv aus. Die WKG KTV Oberschwaben hat gezeigt, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen konkurrenzfähig bleibt – eine starke Basis für den weiteren Verlauf der Saison 2026.




