Der erste von insgesamt drei Wettkampftagen der Bezirksliga fand am 18. April in Berkheim bei Esslingen statt. Für die Turnerinnen der TSG Ailingen bedeutete dies nach rund einem Jahr Wettkampfpause den lang ersehnten Start in die neue Saison. Die Ausgangslage war dabei alles andere als einfach: Mit Jasmin Eisfeld musste die Mannschaft auf eine ihrer stärksten Turnerinnen verzichten, die nach ihrem Kreuzbandriss noch immer ausfällt. Auch die Wettkampfreihenfolge meinte es nicht besonders gut mit den Ailingerinnen.
Gerade die beiden sogenannten „Zittergeräte“ – Balken und Barren – standen erst am Ende auf dem Programm. Dennoch startete die Mannschaft konzentriert und motiviert in den Wettkampf. Los ging es am Boden, an dem die Turnerinnen saubere und ausdrucksstarke Übungen präsentierten und sich damit direkt im Mittelfeld platzierten. Anschließend folgte der Sprung. Zwar konnten die Mädchen hier ihre Schwierigkeiten deutlich steigern, dennoch schlichen sich einige Unsicherheiten ein, wodurch die Mannschaft im Gesamtklassement zunächst einige Plätze verlor. Umso stärker präsentierte sich das Team anschließend am Stufenbarren. Alle Turnerinnen kamen fehlerfrei und souverän durch ihre Übungen und belohnten sich mit dem drittbesten Mannschaftsergebnis an diesem Gerät.
Damit kämpfte sich die TSG wieder zurück in das Mittelfeld. Zum Abschluss wartete jedoch der Balken – traditionell das nervenaufreibendste Gerät im Turnen. Die Ailinger Turnerinnen zeigen dort hohe Schwierigkeiten und gehen damit bewusst ein großes Risiko ein. Besonders am ersten Wettkampftag nach langer Pause und mit schwindenden Kräften am Ende des Wettkampfes ist dies eine enorme Herausforderung. Leider mussten die Mädchen einige Stürze hinnehmen, wodurch wertvolle Punkte verloren gingen.
Am Ende belegte die TSG Ailingen mit nur 0,25 Punkten Rückstand den sechsten Platz. Trotz des knappen Ergebnisses kann die Mannschaft um Sophia Steinmann, Anna Schneider, Ann-Sophie Miller, Malia Ense, Selina Gerhardt, Fritzi Schulze, Emma Miller, Elina Dubovik und Lijana Mikheyev zufrieden sein, denn damit befindet sie sich weiterhin sicher vor den Abstiegsrängen. Die beiden Trainer Ayke van Bruggen und Vanessa Pfadler schauen zuversichtlich auf die beiden verbleibenden Wettkampftage. Ein Dankeschön gilt Jade Werkmann, die den gesamten Tag als Kampfrichterin im Einsatz war.

